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“Enkeltrick” erkannt – finanzieller Schaden von 19.000 Euro verhindert

POL-HL: HL_Innenstadt /

05. April 2017 / 13:52:39

Lübeck  – Am Dienstag (04.04.2017) kam es in Lübeck zu einem  Versuch, an das Geld einer älteren Dame mittels des sogenannten  “Enkeltricks” zu gelangen. Durch aufmerksame Mitarbeiter einer  Bankfiliale in der Lübecker Innenstadt konnte ein Schadenseintritt  jedoch verhindert werden.
Am Dienstagmittag wurde eine 83-jährige Lübeckerin von einer  weiblichen Person telefonisch kontaktiert. Die Frau gab sich als ihre angebliche Nichte aus und teilte mit, dass sie kurzfristig einen  größeren Geldbetrag für eine Eigentumswohnung benötige. In mehreren  nachfolgenden Telefonaten wurden die Zahlungsmodalitäten und  Regelungen zur Übergabe des Geldes besprochen. Anschließend machte  sich die ältere Dame auf den Weg zu ihrer Bank in der Lübecker  Innenstadt. In der Filiale am Kohlmarkt schilderte sie, dass sie  einen Betrag von 19.000 Euro abheben wolle. Eine Verwandte würde das  Geld für einen Immobilienerwerb benötigen. Die aufmerksamen  Mitarbeiter der Bank wurden misstrauisch und informierten umgehend  die Polizei. Beamte des 1. Polizeireviers Lübeck und der Lübecker  Kriminalpolizei konnten den Sachverhalt vor Ort klären und eine  Geldübergabe verhindern. Das Kommissariat 13 hat die weiteren, noch  andauernden Ermittlungen aufgenommen.
Seit dem 29.03.’17 kam es zu mehreren Versuchen, durch die  Begehungsweise des “Enkeltricks” an das Geld älterer Menschen zu  gelangen. Im Lübecker Stadtgebiet sind aktuell zehn Fälle bekannt.  Nach derzeitigem Ermittlungsstand blieb es bei allen Taten jedoch  beim Versuch. Die Vorgehensweise bestand regelmäßig darin, ältere  Menschen anzurufen, sich als Verwandter auszugeben und eine  finanzielle Notsituation vorzuspiegeln. Durch die Anrufe sollten die  Geschädigten dazu verleitet werden, größere Bargeldbeträge abzuheben  und diese einem beauftragten Boten zu übergeben.
Vor dem Hintergrund der hier aufgeführten Fälle bittet die Polizei nochmals darum, die folgenden Hinweise zu beachten: – Seien Sie  misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen  vorstellt. – Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr  Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert. – Vergewissern Sie sich, ob  der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige  Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen  Sie sich den Sachverhalt bestätigen. – Geben Sie keine Details zu  Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. – Übergeben  Sie niemals Geld an unbekannte Personen. – Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. –  Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und  erstatten Sie Anzeige. – Bitte sprechen sie mit ihren Eltern,  Großeltern oder Verwandten über die Gefahren durch betrügerische  Anrufe.

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