Woran erkenne ich eine gute Detektei?

In einem Rechtsstaat ist jedermann darauf angewiesen, dass er sein Recht, so wie es ihm per Gesetz zusteht, auch tatsächlich bekommt.

Sind private Einigungen nicht möglich, so entscheidet ein Gericht. Hier gilt es nun, die eigenen Ansprüche nicht nur vorzutragen, sondern auch glaubhaft belegen zu können.

Vor allem im riesigen Bereich des privaten Rechtes, zu welchem auch die Rechtsgebiete des Familienrechts, Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Schuldrecht, Patentrecht, Markenrecht usw. gehören, hat unsere Rechtsordnung einen Konstruktionsfehler, in dem sie eine staatliche Ermittlungsinstanz nicht vorsieht. Im Strafrecht wird dies durch Polizei und Staatsanwaltschaft erledigt.

In vielen Fällen reicht es nicht aus, einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung der eigenen Interessen zu beauftragen. Jeder Rechtsanwalt ist nur so gut, wie die Beweise die er für die Vertretung seines Mandanten hat.
Einen, noch so guten, Rechtsanwalt ohne Munition (Beweise) in eine Verhandlung zu schicken, hat schon oftmals zum Verlieren des gesamten Prozesses geführt. Denn egal wie gut ein Anwalt auch argumentieren mag; nichts ist besser als ein klarer, schlüssiger und unwiderlegbarer Beweis, der durch neutrale und professionelle Zeugen erbracht wurde. Diese Zeugen der Anwaltschaft sind unsere Detektive und die durch unsere Detektive sorgfältig erarbeiteten Beweise.
Denn in unklaren Fällen, oder bei sprichwörtlich "dünner Beweislage" helfen oft nur das Ermitteln von Zeugen, das Befragen von Personen, die Durchführung von Beobachtungen (Observationen), um bestimmte Sachverhalte zu dokumentieren und allgemeinen Recherchen und andere geeignete detektivische Maßnahmen, um Beweise zu sichern und Fakten gerichtsverwertbar zusammen zu tragen.

All' dies sind nicht die Aufgaben von Rechtsanwälten und werden von diesen in der Regel auch nicht übernommen, da Juristen für die Ausführung detektivischer Tätigkeit meist nicht hinreichend qualifiziert sind. Hier bedarf es eines kompetenten Detektivs.

Detektive sind daher heute nicht nur bei uns, sondern in rund 98% der Länder der Erde ein nicht mehr weg zu denkender Bestandteil der Rechtsordnung.

Seriöse Detektive finden Sie in Detekteien die nur fest in dieser Detektei angestelltes und ausgebildetes Personal mit der anerkannten Ausbildung zum geprüften Detektiv (ZAD) bzw. künftig ZAD geprüften Privatermittlern (IHK) beschäftigen, oder unter Umständen Mitglied in einem nationalen, oder internationalen Berufsverband sind und sich der insgesamt 65 Paragrafen umfassenden Berufsordnung der Detektive verpflichtet haben.


4 wichtige Tips zur Auswahl einer guten Detektei:

 1. Auf Zertifizierung achten

Allerdings ist Detektiv nicht gleich Detektiv: „Eine gute Detektei sollte eine aktuelle DIN ISO TÜV- oder DEKRA-Zertifizierung vorweisen können, d.h. international anerkannte Qualitätsstandards nachweisbar erfüllen. Diese stellt beispielsweise sicher, dass die tägliche Arbeit nach international anerkannten und bewährten Standards abgewickelt wird.“ Eine Zertifizierung auf die Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2008 bedeutet beispielsweise: International und branchenübergreifend anerkannte Qualitätsstandards werden in dem zertifizierten Unternehmen eingehalten. Dazu können auch der Umgang mit personenbezogenen Daten (Datenschutz) und die Verpflichtung zur ständigen Fort- und Weiterbildung gehören. Was der TÜV bei uns prüft, lesen Sie hier. Das sollte aber noch längst nicht der einzige Anspruch an eine seriöse Detektei sein...

2. ZAD-Ausbildung überprüfen

Da der Werdegang zum Detektiv in Deutschland nicht einheitlich geregelt oder gesetzlich normiert ist, kommt es entscheidend auf die Qualifikation an. Anerkannt professionelle Detektive haben eine Ausbildung an der ZAD, der Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe, absolviert. Hier lernen die angehenden Privatermittler zusätzlich zur Theorie, wie z.B. Rechtskunde, Observationstaktik, Ermittlungstaktik, psychologische Gesprächsführung auch den gesetzeskonformen Einsatz von moderner Technik kennen u.v.a. Am Ende der Ausbildung steht eine theoretische wie praktische Prüfung in Zusammenarbeit mit der IHK-Kassel. Nur entsprechend qualifizierte Absolventen dürfen sich „ZAD geprüfter Privatermittler – IHK“ nennen. „Damit ist nachgewiesen, dass der Ermittler seinen Beruf solide erlernt hat und in seriöser Arbeitsweise ausgebildet wurde. Wer sich auf unerfahrene oder unzureichend geschulte Privatermittler einlässt, geht dagegen im Zweifel ein hohes Risiko ein“, warnt Marcus Lentz.

3. Subunternehmer vertraglich schriftlich ausschließen

Schließlich sollten Mandanten, so ein besonders wichtiger Tipp, vor Vergabe des Ermittlungsauftrags das Kleingedruckte lesen: Ist dort von "ortsansässigen Kooperationspartnern", oder "bundesweitem Detektivnetzwerk", oder "bundesweitem Netz an Detektiven" die Rede, werden oft billige Subunternehmer eingesetzt – und der Auftraggeber weiß im Endeffekt gar nicht, mit wem er es eigentlich zu tun hat. Auch wenn der Ansprechpartner ein ZAD-Zertifikat vorweisen kann, bedeutet das noch lange nicht, dass auch die freien Ermittler (Subunternehmer), die den Auftrag umsetzen, entsprechend qualifiziert sind. Hier gewinnt oft der billigste das Rennen um den Auftrag. Solche Klauseln im Vertrag oder den AGB's sind also ein Warnsignal, das potenzielle Klienten ernst nehmen sollten. Die Weitergabe ihres Auftrages an Subunternehmer sollte daher unbedingt schriftlich, vertraglich ausgeschlossen sein!

4. Neutrale Kundenbewertungen einsehen

Dabei kommt es nicht bloß auf geschickte Tarnung und diskretes Vorgehen an. Auch die strikte Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen ist für den Erfolg der Aufklärung entscheidend: „Wer etwa unerlaubte Techniken einsetzt oder bestimmte Grenzen überschreitet, steht nicht nur selbst mit einem Bein im Gefängnis – er schadet am Ende auch der Reputation des Auftraggebers“, weiß jeder gute Ermittler. Abgesehen davon, dass unrechtmäßig gewonnenes Beweismaterial vor Gericht unzulässig und für den Mandanten daher wirkungslos ist: Der bleibt dann womöglich zusätzlich zum Detektiv-Honorar noch auf den Kosten für einen verlorenen Prozess sitzen. Solche Kunden werden der gewählten Detektei kaum ein gutes Zeugnis ausstellen. Deshalb lohnt ein Blick auf unsere Bewertungsseite, wo zahlreiche neutrale (nicht anonyme!) Bewertungen zu finden sind, oder ein Blick auf das neutrale Bewertungsportal von Google. Eine seriöse Detektei, die diesen Namen verdient, sollte dort keine Unbekannte sein – und über aussagekräftige Bewertungen verfügen.
Ist die Prüfung aller Punkte zufriedenstellend ausgefallen und stimmt am Ende auch noch die Chemie, stehen die Chancen gut, dass eine professionelle Ermittlung rasche und gerichtsfeste Ergebnisse bringt.

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