Berufsleben

Was macht eigentlich ein Privatermittler ( Detektive )

 

 

 

Die Gründe für ein Nichteinschalten der Staatlichen Ermittler sind mannigfaltig, zum Beispiel Beschattung von Ehepartnern, Aufklärung von Diebstählen in Unternehmen, besorgte Eltern, die ihr Kind in der Drogenszene suchen, Betriebsspionage etc. Aber auch zusätzlich zu den Staatlichen Ermittlungen, oder wenn deren Einschreiten nicht / noch nicht zulässig ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zusammenarbeit der Kriminalpolizei mit Auskunfteien und Detekteien .

 

 

Zu Grunde sollte erst mal klar sein, dass wir unterscheiden zum Ersten :

den „Staatlichen Ermittlungsorganen“ und zum zweiten den „Privaten Kriminalistisch Tätigen

Institutionen“.

 

Als Staatliche gelten, Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei, als Private sind es Auskunfteien und

Detekteien.

Der feine Unterschied zwischen beiden ist nicht die Gesetzgebung, den hier müssen beide gleich ziehen, nein es sind die Dienstanweisungen, welche den Staatlichen Ermittlungsstellen die

Sprichwörtliche Handfessel anlegt.

Fest zu halten ist also Private Institutionen arbeiten mit dem Gesetz, jedoch ohne Bindende

Dienstanweisungen. Dieses befreit so manche anfallenden „Ermittlungsengpässe“ im entstehungs-

Moment. Von diesen Resultaten, gewinnen dann auch die Staatlichen Ermittler, welche meist

ohne die Hilfe der Privaten Institutionen nicht weiter ermitteln hätten können.

 

In diesem Zusammenhang wäre noch zu erwähnen, das die erste einer Auskunftei / Detektei

ähnelnden Ermittlungsstelle um 1830 ihre ersten Ansätze in England und Frankreich hatten.

Während die wirklich richtige Auskunftei und Detektei mit heutiger Prägung, zum ersten mal im

Jahre 1841 / 1850 in den USA hervor kam.

 

Der Grund für die Private Kriminalistische Tätigkeit, lässt Schlüsse auf das damalige staatliche Polizeiwesen sowie auf die Verhältnisse in der Wirtschaft und dem Handel zu.

 

Heute ist der Privatdetektiv aus unserer Dienstleistungsgesellschaft nicht mehr wegzudenken und gewinnt dabei immer mehr und immer größere Bedeutung.

 

Sonderrechte einer Detektei !

 

Ermittler einer Detektei haben im Grunde keine besonderen Befugnisse oder Privilegien.

Das geltende Recht regelt den Alltag, es räumt den Ermittlern und Inhabern von Auskunfteien

keine besonderen Stellungen ein.

 

So ist beispielsweise eine Erteilung eines Waffenscheines nicht zu bevorzugen, bedeutet gleiches Recht wie bei anderen Staatsbürgern.

 

Ebenso gilt bei Einsatz der Schusswaffe, hier können sich Ermittler lediglich auf das Notwehrrecht bzw den Notstand berufen.

 

Auch bei der Vorläufigen Festnahme haben die Ermittler keine Sonderrechte, hier gilt eine

Ableitung aus dem § 127 Abs I StPO.

 

Das sich Ermittler bei Ihrer Tätigkeit meist oder oft am Rande der Legalität bewegen ist nicht zu vermeiden.

Vorkommen kann aber auch, dass Sie sich bei Ihrer Arbeit tatbestandsmäßig im Sinne der erwogenen

Strafvorschriften befinden / handeln. Das ist dann meist dahingehend unbedenklich wenn das Verhalten gerechtfertigt war. Der Rechtfertigungsgrund hier ist meist " Wahrnehmung der berechtigten Interessen".

Es handelt sich hierbei um den § 193 StGB

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fehldenken in der Bevölkerung !

 

Trotz immer weiterer Aufgabenfelder entspricht der Beruf des Privatdetektivs nicht der oft abenteuerlichen Vorstellung der breiten Öffentlichkeit.

 

Er ist kein pfeifenrauchender, kühlblickender „Sherlock Holmes“, auch kein harter Einzelkämpfer mit lose sitzender Schusswaffe.

 

Leider wird das Bild des Privatdetektivs in der Öffentlichkeit immer noch verzerrt gesehen, bedingt durch aktionsgeladene Fernseh- und Kinofilme oder Romanen.

 

 

Das Wort Detektiv kommt aus dem lateinischen „detegere“ und bedeutet „aufdecken“..

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